Das Verschwinden von Kindern am Strand kommt en masse vor

Während der Sommersaison werden täglich etwa ein Dutzend Kinder am Strand vermisst. Manche Leute denken, dass dies nur passieren kann, wenn das Kind nicht richtig betreut wird. Ein Moment der Unaufmerksamkeit reicht jedoch aus, damit sich ein Kind in der Menge im Labyrinth der Bildschirme verliert.

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Am Strand sieht alles gleich aus, besonders für einen Vorschulkind. Das Kind scheint in die richtige Richtung zu gehen, entfernt sich aber tatsächlich von der Liegewiese. Wie Retter belegen, sind solche Unfälle keine Seltenheit. Die allermeisten von ihnen haben ein Happy End.

Baby am Strand (123RF)

Kinder, die sich am Strand verirren, werden meistens von Rettungsschwimmern unterstützt. Für sie stellt dies jedoch ein erhebliches Problem dar, denn bei der Suche nach einem minderjährigen Erziehungsberechtigten können sie sich nicht richtig auf die Badegäste konzentrieren. Deshalb rufen Retter, die die Eltern des Kindes nicht finden können oder ihr Kind nicht als vermisst melden, die Polizei. Uniformen untersuchen dann die Umstände des Vorfalls und beurteilen, ob eine Fahrlässigkeit von Seiten der Erwachsenen vorlag. Wenn die Erziehungsberechtigten unter Alkoholeinfluss stehen oder das Kind wissentlich am Strand allein gelassen haben, muss die Polizei eine Geldstrafe von 500 Zloty gegen sie verhängen.

1. Allein in einer Menschenmenge

Vor zwei Jahren berichteten die Medien über einen Vorfall, der sich an einem der Ostseestrände ereignete. Ein 4-jähriges Kind war über 3 Kilometer weit, bevor sich jemand von den Sonnenanbetern entschloss, ihm zu helfen. Das Mädchen weckte das Interesse der Menge - sie weinte und rief ihre Eltern. Niemand näherte sich ihr, erst nach drei Kilometern Lauf wurde sie von einer Frau angehalten. Es stellte sich heraus, dass das Mädchen sagen konnte, wie sie heißt, wie sie heißt und welche Farbe das Kostüm ihrer Mutter hat. Dies hat die Suche erheblich erleichtert. Alles endete glücklich, aber Eltern, die eine Tochter in die entgegengesetzte Richtung suchten, werden sich noch lange an dieses Ereignis erinnern.

In dieser ganzen Geschichte die erschreckendste Unwissenheit der Menschen. Wie viel einfacher wäre es, das Kind festzuhalten, zu beruhigen und zur nächsten WOPR-Retterstelle (Notruf: 601 100 100) zu bringen oder die Polizei zu verständigen.

2. Wie kann ich verhindern, dass mein Kind am Strand verloren geht?

Hier ist es wichtig, Ihr Kind richtig zu versorgen. Schon ein Moment der Unaufmerksamkeit kann tödlich sein. Erlauben Sie sich nicht, alleine am Strand zu spazieren. Umgeben Sie die Decke am besten mit einem Sichtschutz, der den Spielbereich abgrenzt (wobei Sie dabei an andere Sonnenanbeter denken sollten).

Am Strand ist es eine gute Idee, Ihrem Kind einen Hut und ein T-Shirt in markanten Farben, vorzugsweise in hellen, anzuziehen. Ein Dreijähriger soll sich vorstellen können, ein älteres Kind soll die Telefonnummer eines Elternteils erfahren.

Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Strandsicherheit. Es lohnt sich, ihm zu sagen, was zu tun ist, wenn er seine Eltern aus den Augen verliert: Er muss stehen bleiben und darauf warten, dass wir sie finden. Sehen ihn die Betreuer längere Zeit nicht, sollte er eine vertrauenserweckende Person um Hilfe bitten: einen Bademeister, einen Polizisten, eine Frau mit einem kleinen Kind.

3. Beantragen Sie einen kostenlosen Ausweis

Äußerst praktisch sind auch die Abzeichen in Form eines Bandes, die man dem Kind auf die Hand stecken kann. Saisonal verteilen Retter aus Tricity über 50.000 davon – und das seit über 10 Jahren! Sie müssen nur zum Stand der Rettungsschwimmer gehen und Ihren Ausweis abholen. Auf dem Armband befindet sich eine Notrufnummer und eine Eingabemöglichkeit für die Nummer der Eltern. Dies wird es viel einfacher machen, die Betreuer eines am Strand verlorenen Kleinkindes zu finden.

Ab diesem Jahr sind die Bänder mit einem UV-Filter ausgestattet, der die aktuelle Sonneneinstrahlung anzeigt.

Auch in Krakau, wo Minderjährige oft verloren gehen, wurden Identifikationsbänder für Kinder verteilt.

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